Impfungen /Vorsorge
Generell gelten als Einreisebedingungen für den südlichen Teil Thailands keinerlei Impfvorschriften für Reisende aus Europa. Sollten Sie jedoch vorher ein Land besuchen, das zu den Gelbfieberregionen zählt, benötigen Sie einen Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung. Die Ärzte in Thailand sind bestens geschult und auch auf Tropenkrankheiten spezialisiert, so sollten Sie sich umgehend zu einem Tropenarzt begeben, wenn bei Ihnen diverse Symptome von Tropenkrankheiten auftreten. Derzeit ist mit sehr hohem Aufkommen des Dengue-Fiebers zu rechnen, das durch Mückenstiche übertragen wird. Auch Malaria ist eine weit verbreitete Infektionserkrankung, die durch Mückenstiche übertragen wird.
Auf jeden Fall sollten Sie sich mit ausreichendem Mückenschutz ausstatten, um Mückenstiche generell zu vermeiden und somit jegliche Infektionsgefahr auszuschließen. Sie können sich zwar bereits vor Antritt der Reise durch eine Malariaprophylaxe schützen, jedoch ist dennoch unklar, ob Sie dann genau für diese Art von Malaria geschützt sind, die die jeweilige Mücke gerade überträgt. Sinnvoller ist es sicherlich, bei ersten Anzeichen einen Tropenarzt aufzusuchen, der dann mit dem entsprechenden Gegenmittel behandeln kann. So werden auch die unerwünschten Nebenwirkungen der Malariaprophylaxe vermieden. Malaria tritt häufig in den nördlichen Regionen und im Dschungel auf.
Vor Hepatitis A können Sie sich schützen, indem Sie Speiseeis meiden. Generell sollten Sie in Thailand auf Eiswürfel in den Getränken verzichten und natürlich kein Leitungswasser trinken. Das Risiko von HIV in Thailand ist ebenfalls bekannt, sodass jeder hier die entsprechenden Schutzmaßnahmen treffen kann.